Erhard Fürst
Die besten Berichte des WirtschaftsBlatt zum Thema Erhard Fürst.Eine heisse Diskussion
Klosterneuburg. In der Sammlung Essl, dem wunderschönen Privatmuseumin Klosterneuburg, fand am Donnerstagabend eine Veranstaltung vonGrowth Plus statt, der Plattform der 500 am schnellsten wachsendenUnternehmen Europas. In der lebendig geführten Podiumsdiskussionwurde das Thema Wert und/
oder Wachstum erörtert. Am Podium: bauMax-Chef Martin Essl, GrowthPlus Austria-Präsident und Beko Holding-CEO Peter Kotauczek, KarlWeißkopf, General von Liebherr Austria, Erhard Fürst von...
Industrie sieht drittes Sparpaket kommen
Martin Fellhuber
Wien. Mit einem dritten Sparpaket rechnet Peter Mitterbauer,Präsident der Industriellenvereinigung (IV). Damit soll dasBudgetdefizit bis 2002 auf 1,4 Prozent reduziert werden. Nicht mehrzeitgemäss wären durch den Föderalismus bedingte Überlappungen. DurchAuflösung dieser Überlappungen könnten 27 Milliarden gespart werden.Potenzial sieht der Leiter der wirtschaftspolitischen Abteilung derIV, Erhard Fürst, bei der Wohnbauförderung und bei der"Treffsicherheit der Sozialausgaben"....
20 % mehr Investitionen
Christa Dertnig
Die Investitionstätigkeit der Industrie wird von der negativenKonjunkturstimmung nicht beeinträchtigt. DasWirtschaftsforschungsinstitut hat in seinem jüngsten Investitionstesteine Steigerung der Industrieinvestitionen 1996 um ein Fünftel,nämlich von 50,6 Milliarden Schilling 1995 auf 63,5 MilliardenSchilling im Vorjahr erhoben. Für heuer wird demnach in Österreichein weiteres Plus um 9,5 Prozent erwartet. Das bedeutetIndustrieinvestitionen im Ausmaß von 69 Milliarden Schilling....
ESA-Beteiligung gefährdet
Christa Dertnig
Wien. Österreichs Teilnahme am neuen Rahmenprogramm der EuropäischenWeltraumagentur ESA wackelt - und damit auch die Aufträge fürUnternehmen. Die ESA-Mittel kommen aus dem Innovations- undTechnologiefonds ITF. Durch die jüngste Zinssenkung der EZB stehendem ITF statt 400 nur noch 300 Millionen Schilling zur Verfügung.Erhard Fürst von der Industriellenvereinigung: "Das ist zuwenig fürdie ESA-Teilnahme." Er fordert die Entkoppelung der ITF-Dotierung vomEZB-Zinssatz. (cd)
Diplomaten-Rochade
Alexander Rinnerhofer, Alexander Pfeffer
Wien. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge ging ein Empfangin der französischen Botschaft über das diplomatische Parkett:Wirtschafts- und Handelsrat Jean-Marie Demange feierte seinenAbschied, Bernhard Boin seinen Arbeitsbeginn. Auch der langjährigeZollattaché Patrick Deunet sagte leise Au revoir, an seine Stelletritt Gisele Clement.
Unter den Gästen von Botschafter Jean Cadet:Ex-Wirtschaftskammer-Präsident Leopold Maderthaner,Peugeot-Generaldirektor...
Für Industrielle ist die Wiener Börse nicht "fit"
Wien. Die Vereinigung der österreichischen Industrie (VÖI) rechnetmit keinem regen Zuspruch für das von der Wiener Börse geschaffeneSegment für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Das von der Börse"fit" (finance in time) genannte Marktsegment sei zwar "ein Schrittin die richtige Richtung", sagte VÖI-Wirtschaftsexperte Erhard Fürst,komme aber möglicherweise schon zu spät. Die Unternehmen würden eherauf das Hereinkommen von Auslandskapital mit der gemeinsamen WährungEuro warten,...
Wider dem Zeitgeist
Wien. Zum letzten Mal in diesem Jahr luden die Consulter von Czipin& Proudfoot zum Benchmarker's Talk. Als Referent war diesmalBerndorf-Chef Norbert Zimmermann geladen, für den "Benchmarken nurder Gaudi wegen keinen Sinn macht, es muss mit Cash verbunden sein".So hängt ein Teil des Entlohnungssystems der zum Berndorf-Reichzählenden Manager an Benchmarks, was SBO-Aufsichtsrat Gerd Gregorbestätigen konnte. Zimmermann, der sich gegen den Trend der Zeitnicht auf eine Kernkompetenz...
Konjunktur hat ihren Höhepunkt überschritten - Standortsicherung gefragt
Herbert Geyer
Den versprochenen Reformdialog 3 urgiert der Generalsekretär derIndustriellenvereinigung (IV), Lorenz Fritz: "Nach den beidenReformdialogen zum Budget muss noch vor Weihnachten die dritte Rundefolgen, bei der es um die Standortqualität geht."
>> Reformen nötig <<
Gerade angesichts des sich abzeichnenden Endes der Hochkunjunktursei es nötig, Reformen für den Staat selbst zu diskutieren: "Nachdemwir die Belastungen übernommen haben, dürfen wir erwarten, dass auchauf...